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Übungen

Schlüsselwörter
HAET2, Geraderichtung, Verbesserung der Lenkung, Verbesserung der Schubkraft, Wendung, Schubkraft, rhythmischer Galopp, präzise Linienführung, Takt, Symmetrie der Gangarten, Sitz des Reiters mittiger Sitz Position der Füße Springsitz Übung für den Sitz Entlastungssitz leichter Sitz Galoppsitz
Intermédiaire

Diese Übung ist besonders wirksam um den Reiter zu veranlassen, einen geradegerichteten Sitz zu bewahren und sein Pferd perfekt symmetrisch über seinen 4 Hufen zu halten. Die erste Übungsphase findet auf dem Reitplatz statt. Angestrebt wird die gute Haltung von Reiter und Pferd. Das Springen und das eventuelle Durcheinander, das dabei entstehen könnte, werden zunächst ausgelassen.

Es stellt sich heraus, dass der Wechsel von Kurven und geraden Linien auf einem mit Flexy Jump Stangen deutlich markierten Weg für zahlreiche Reiter eine Schwierigkeit darstellt.
Anfangs kann es vorkommen, dass die Pferde auf den geraden Linien etwas im Zickzack laufen und in den Wendungen an Schubkraft verlieren. Der Erfolg dieser Übung hängt größtenteils von der Fähigkeit des Reiters ab, jeden Abschnitt des Wegs vorzubereiten und vorauszuplanen und dabei stets auf seinen Sitz zu achten. Tatsächlich kann jede seitliche Verschiebung des Reiters im Vergleich zur Mittelachse des Pferdes ein Abweichen des Pferdes vom Weg verursachen.
Michel benutzt alle Schlüssel zum Erfolg der Übung, um letztendlich einen rhythmischen Galopp mit einer sehr zufriedenstellenden Schubkraft auf einem präzise eingehaltenen Weg zu erhalten.

Michel lässt in dieser Unterrichtsstunde Sélène mit ihrem Wallach Amor trainieren. Sie beginnt die Übung im Trab. Bei weniger erfahrenen Reitern oder Pferden kann man mit 2 Durchgängen im Schritt beginnen. Beginnt man in einer langsamen Gangart, kann man sich an den Weg gewöhnen und eignet sich die guten Bewegungsabläufe an, ohne dabei Schwierigkeiten bewältigen zu müssen, die bei einem höheren Tempo auftreten.
Während der Trainingseinheit kann man feststellen, dass ein taktmäßiges Reiten in jeder Gangart wesentlich dazu beiträgt, sein Pferd auf dem Weg zu halten.

Diese Übung entspricht der Karte W3 des Trainingprogramms 1

Video Länge: 
4 min 15
Schlüsselwörter
REF HAEOBS6, Springübung, Kontrolle am Hindernis, Kontrolle der Gangart, regelmäßiges Galoppieren, Regelmäßigkeit beim Springen, Kontrolle des Raumgriffs, besseres Lenken, Gelenkigkeit des Reiters, fließende Bewegungen
Intermédiaire

Das Ziel dieser Übung ist, Schultern und Hüften des Pferdes in einer Hindernisfolge zu kanalisieren und dabei durchgehend einen regelmäßigen Takt beizubehalten. Eine weitere Schwierigkeit besteht in der gebogenen Linie, denn schon ein geringes Abweichen nach innen oder außen verändert den Abstand zwischen den nah voneinander aufgebauten Hindernissen und beeinträchtigt den rhythmischen Galopp. Es stellt sich heraus, dass hier eine feinfühlige und diskrete Hilfengebung von Vorteil ist und man das Pferd nicht etwa mit Einwirkungen überfordern sollte, wozu gewisse Reiter neigen. Michel empfiehlt vor allem, die Biegung des Halses nach innen stets beizubehalten, um einen guten Einsatz der Oberlinie und der Fortbewegung des Pferdes zu fördern.

Diese Übung entspricht der Karte OBS6 vom Trainingsprogramm 1

Michel übt hier mit Sélène und Amore, ihrem 7-jährigen Pferd.  Die Reiterin merkt, dass die Übung einen sehr flexiblen Sitz erfordert, um bei jeder Bewegung des Pferdes mitzugehen. Schon die kleinste Verspannung kann sich auf die Fortbewegung des Pferdes und das Gelingen der Übung störend auswirken. Die Schwierigkeit der Übung besteht darin, dass man dem Pferd so viel Freiraum wie möglich lassen sollte, ohne auf die präzise Linienführung und ein taktmäßiges Galoppieren zu verzichten. Nach einigen Durchgängen meistert Sélène diese Herausforderung bestens. Die Zeitlupenaufnahmen veranschaulichen ihre Haltung. So können Sie sie sich einprägen und einsetzen, wenn Sie selbst diese Übung machen. Wir empfehlen Ihnen, bei den ersten Durchgängen Bodenstangen zu benutzen, um sich die richtigen Bewegungsabläufe anzueignen, und dann die Hindernisse nach und nach höher zu stellen.

Video Länge: 
8 min 40
Schlüsselwörter
REF HAE99, HAEA7, Kontrolle über den Galopp, Lockerungsübung für das Pferd, Weg, Verständnis zwischen Pferd und Reiter, Durchlässigkeit, Schenkelhilfen, sitz des reiters, Gleichgewicht des Pferdes
Intermédiaire

Die zweite Übungsphase ist ziemlich schwierig und sollte erst dann durchgeführt werden, wenn sie im Schritt und Trab perfekt beherrscht wird. Daher sollte der Reiter sich unbedingt Zeit nehmen und sie unter Umständen auf mehrere Trainingseinheiten verteilen. Diese Übung im Galopp durchzuführen verlangt eine fortgeschrittene Durchlässigkeit vom Pferd und viel Vorbereitung und Antizipation vom Reiter. Dabei achtet man auf eine leichte und diskrete Hilfengebung. Wenn der Reiter zu irgendwelchen Krafteinwirkungen übergeht, sich verbiegt, an den Zügeln zieht oder stark treibt, verliert die Übung ihren Sinn. Daher sollte man keine Etappen überspringen und sich vergewissern, dass die Übung in den langsamen Gangarten gut beherrscht wird, bevor man sie im Galopp durchführt.

Michel empfiehlt auf der Hand zu beginnen, auf der es dem Pferd leichter fällt. Wie in der ersten Übungsphase im Schritt und Trab, muss der Reiter auch hier abwechselnd rechts oder links präsent bleiben und einen perfekt symmetrischen Sitz beibehalten.
Michel schlägt auch vor, die Stangen so hinzulegen, dass die ersten Durchgänge leichter fallen und gute Ergebnisse erzielt werden können bevor man den Schwierigkeitsgrad anhebt.

Außerdem gibt Michel Tipps für die Haltung von Pferd und Reiter, um für möglichst viel Entspannung zu sorgen, bei einem konstanten Galopprhythmus.
Nach einigen Durchgängen löst sich Surf, Michels Pferd, und wird lockerer und durchgängiger, sowohl auf der rechten als auch auf der linken Hand. 
Schließlich werden Sie bestimmt feststellen, wie intensiv und wie lange Sie diese vielseitige Übung beschäftigen wird und was für große Fortschritte Sie und Ihr Pferd machen werden! Jetzt sind Sie dran!

 

Diese Übung entspricht der Karte A7 vom Trainingsprogramm 1

Video Länge: 
7 min 30
Schlüsselwörter
REF HAE99, HAEA7, Lockerungsübung fürs Pferd, Weg, Lockerungsübung für den Reiter, Verständnis zwischen Pferd und Reiter, Schenkelhilfen, sitz des reiters, Gleichgewicht des Pferdes
Intermédiaire

Wie wir wissen sind alle Pferde und Reiter mehr oder weniger asymmetrisch: zum Beispiel rechts lockerer und links steifer. Darauf sollte man immer achten, bei sich selbst und bei seinem Pferd, weil es die richtige Ausführung einer Bewegung beeinträchtigen kann, insbesondere das präzise Einhalten des Wegs. Reiter sollten daher eine symmetrische Hilfengebung und einen symmetrischen Sitz anstreben, um sich verständlich und effizient auszudrücken. Das ist das Ziel von Michels neuer Übung. Der Aufbau ist leicht zu verwirklichen und bestens geeignet, die Fähigkeit des Reiters zu testen, sein Pferd auf einem präzisen Weg zu lenken. Das Ziel ist, das Pferd praktisch ohne Zügelhilfen nur mit dem Sitz und einigen wenigen diskreten Schenkelhilfen zu lenken. Natürlich hängt der Erfolg der Übung vor allem von der Fähigkeit des Reiters ab, jede Übungsphase zu antizipieren.

Michel stellt diese Übung mit „Surf de la Cense“ vor, einem 10-jährigen Wallach.
In diesem ersten Teil der Übung beginnt Michel das Training im Schritt und im Trab. Im zweiten Video sehen Sie diese Trainingseinheit im Galopp. Das Training im Galopp setzt selbstverständlich voraus, dass Reiter und Pferd die Übung in den langsameren Gangarten gut beherrschen.
Michel betont wie wichtig es ist, dass sich der Reiter ständig voll einsetzt - sowohl mental als auch physisch. Er erklärt wie der Reiter seine Schenkelhilfen gibt, um mit minimalen Einwirkungen optimale Ergebnisse zu erhalten.
Seine Ratschläge helfen dem Reiter in allen Situationen sein Pferd mit „Légèreté“, mit Leichtigkeit, zu lenken.
Zudem ist es eine gute Lockerungsübung fürs Pferd, das sowohl seine rechte Seite trainiert, als auch die linke, um den vom Reiter vorgegebenen Weg einzuhalten.

Diese Übung entspricht der Karte A7 vom Trainingsprogramm 1

Video Länge: 
9 min 30
Schlüsselwörter
REF HAEM5, mentale Vorbereitung, Übung für den Sitz, Sitz verbessern, Sitz beim Anreiten, ruhig vorm Sprung
Intermédiaire

Wenn der Reiter verlangsamen, zulegen, wenden oder ein Hindernis anreiten soll, ändert er oft seine Haltung. Er neigt sich nach links, um nach links zu wenden, schiebt die Schultern vor, um den Sprung vorweg zu nehmen, verlagert sein Gesäß nach hinten, um zuzulegen. Leider kompromittieren solche Haltungsänderungen meistens die Funktionsfähigkeit vom Reiter und infolgedessen auch die seines Pferdes. Das ist ein großer Nachteil, denn der Reiter ist nun nicht mehr in der Lage, die nächsten Schritte effizient vorzubereiten. Um die Situation zu retten werden dann oft ungeeignete Maßnahmen getroffen. Für das Pferd sind diese Änderungen unverständlich und sie stören seinen Körpereinsatz.

verlangsamen...“ Dem Reiter sollte klar sein, dass das Pferd die Bewegung ausführt, nicht er. Deshalb ist es von Vorteil, immer möglichst zentriert in der mittigen Haltung zu bleiben, egal welche Aktionen anstehen.

Wie bereits gesagt, befähigt vor allem das Erlernen der mentalen Kontrolle den Reiter dazu, jederzeit auch die Kontrolle über seinen Sitz zu bewahren.
Genau das schlägt Michel Ihnen hier vor, mit dieser leicht zu verwirklichenden und effizienten Übung, die den Reiter zu einer spontan angepassten, mentalen und physischen Aktionsbereitschaft veranlasst.

 

Diese Übung entspricht der Karte M5 vom Trainingsprogramm 1

 

 Sélène und Amore, ihr 8-jähriger Wallach, führen uns die Übung vor. Es zeigt sich, dass die Reiterin im mittigen Sitz alle Anforderungen - nach rechts oder nach links wenden, parieren, springen - erfüllen kann, wenn sie eine neutrale mentale Haltung bewahrt.  Und das mit einem Minimum an Hilfengebung und einem durchlässigen und aufmerksamen Pferd.

Video Länge: 
4 min
Schlüsselwörter
REF HAEM4, locker Reiten, Atmen beim Reiten, Losgelassenheit, Anspannung wegatmen, bessere Verbindung zum Pferd
Débutant

Im Allgemeinen haben wir kein Problem damit tief und regelmäßig zu atmen, wenn wir bequem in einem Sessel sitzen. Sobald Schwierigkeiten auftauchen und sich Stress einstellt, wird der Atemrhythmus jedoch gleich hektisch und stockend. Wenn man sieht, wie viele Reiter völlig außer Atem aus dem Parcours kommen, wird einem klar wie wichtig es ist, bei einem anstrengenden Einsatz gut zu atmen und wie schwer das umzusetzen ist. Dabei ist eine gute Versorgung des Körpers mit Sauerstoff eine grundlegende Voraussetzung, wenn man seine körperlichen und geistigen Fähigkeiten optimieren möchte Sobald der Reiter seine Atmung blockiert, versteift sich sein Körper, steigt der Stress und es gelingt ihm immer weniger, der Situation angemessen zu handeln. 

Wie Michel sagt, ist das Pferd für negative oder positive Signale, die ihm der Reiter über seine Atmung vermittelt, sehr empfänglich.   

Es ist also von entscheidender Bedeutung, dass wir Reiter uns unserer Atmung bewusst werden und dass wir das Atmen in jeder Situation üben. Zu diesem Zweck schlägt Ihnen Michel hier eine einfache Übung mit Bodenstangen vor. Wir empfehlen Ihnen, die Linienführung zu variieren und die Bodenstangen progressiv durch Cavalettis und Hindernisse ersetzen. Achten Sie darauf, bewusst und rhythmisch ein- und auszuatmen.

Diese Übung entspricht der Karte M4 vom Trainingsprogramm 1 

Bei dieser Trainingseinheit reitet Michel „Cracky“. Es ist interessant, zu beobachten in welcher Harmonie seine Atmung zu dem Galopprhythmus der Stute steht. Hier verrät uns Michel seine Tipps, damit es uns auch gelingt...

Video Länge: 
3 min 45
Schlüsselwörter
REF HAEF9, Sitzübung, Galopp aussitzen, Galopp im Entlastungssitz, leichter Sitz, Gleichgewicht des Reiters, Entlastungssitz, Galopp verbessern
Débutant

Mit dieser Übung kann der Reiter seine Wirksamkeit in allen Sitzvarianten testen, sowohl: beim Aussitzen als auch im Entlastungssitz. Ziel der Übung ist, dass das Pferd denselben Rhythmus und dieselbe Schubkraft beibehält, vor allem in Wendungen, die ja eine bremsende Wirkung haben.

In den vorigen Unterrichtsstunden haben wir gesehen, wie wichtig es ist, dem Pferd und dem Pferderücken die größtmögliche Bewegungsfreiheit zu lassen. Deshalb ist es von Nutzen, so oft wie möglich im leichten Sitz zu reiten, damit die Energie entlang der Oberlinie fließen kann und auf diese Weise das Untertreten der Hinterhand fördert. Wenn das Pferd seine Schubkraft gut aufrechterhalten kann, insbesondere in den Wendungen, kann der Reiter auch problemlos parieren, zulegen und den Raumgriff im Galopp anpassen, um die Hindernisse unter guten Bedingungen zu springen.

Natürlich fühlt sich der Reiter beim Aussitzen besser verankert und hat eine effizientere Hilfengebung. Dennoch belastet in diesem Sitz unser Gewicht den Pferderücken und behindert die Vorwärtsbewegung. 
Daher ist es so wichtig, dass der Reiter sowohl in einem Sitz nahe am Sattel als auch im leichten Sitz, über seinen Füßen, gut funktioniert und effizient ist. Der Übergang von einer Position zur anderen sollte weder Versteifungen noch Blockierungen auslösen, die sich sofort negativ auf die Schubkraft de Pferdes, seine Balance und die Linienführung auswirken würden. Je geschmeidiger und leichter sein Reiter ist, desto gleichmäßiger galoppiert das Pferd. 
Das zu üben steht heute auf unserem Programm!

Diese Übung entspricht der Karte K9 vom Trainingsprogramm 1

Lucile und ihre Stute Vanille führen uns die Übung vor. Bei den ersten Durchgängen merkt die Reiterin, dass die Übung nicht so leicht ist wie sie aussieht. Vanille ist eine nicht allzu temperamentvolle Stute. Sie verliert in den Wendungen ihre Schubkraft und neigt dazu, in den Trab überzugehen. Unser Ziel besteht darin, sie auf dem gesamten Weg in einem gleichmäßigen Rhythmus zu halten, vor allem vor, über und nach den Flexy Jump Bodenstangen.

Video Länge: 
6 min 15
Schlüsselwörter
REF HAEF1, Sitz verbessern, Grundlagen für den Sitz des Reiters, Harmonie Pferd/Reiter
Débutant

Ein guter Sitz ist nicht nur ein schöner Anblick, er dient auch dem koordinierten Funktionieren von Reiter und Pferd, die beide ein und dieselbe Bewegung vollziehen. Natürlich hat niemand einen perfekten Sitz und jeder muss seine persönlichen Körpereigenschaften berücksichtigen. Trotzdem sollte man dem idealen Sitz möglichst nahe kommen. In diesem Video zeigt uns Michel die Punkte, die ein harmonisches Funktionieren des Reiters ermöglichen.
Zeitlupen-Sequenzen verdeutlichen wie die verschiedenen Körperteile Michels während dem Bewegungsablauf funktionieren.

Ein Nachteil beim Reiten ist, so könnte man sagen, dass der Sattel dem Reiter Halt gibt. Er kann sich nach vorn neigen, nach hinten oder schief sitzen, ohne vom Pferd zu fallen. Daher kümmern sich viele Reiter nicht um ihre Sitzqualität, anders als bei den meisten anderen Sportarten in denen es aufs Gleichgewicht ankommt. Je länger man schlechte Gewohnheiten beibehält, desto schwieriger ist es leider sie loszuwerden.
Um den Tatsachen ins Auge zu schauen, kann der Reiter Videoaufnahmen oder Beobachter hinzuziehen, wie z. B. einen Ausbilder oder eine andere Person mit genügend Erfahrung. Auf diese Weise kann der Reiter seinen Sitz bewusst wahrnehmen und analysieren warum und in welcher Situation sich sein Sitz verschlechtert. Wenn seine Beine nach vorn rutschen, sollte er das merken und die Ursache erkennen; zum Beispiel wenn das Pferd zulegt, beim Anreiten, aus Stress oder wegen einem nicht passenden Sattel. 
Diese Übung entspricht der Karte K1 vom Trainingsprogramm 1

Natürlich kann man eine schlechte Angewohnheit nicht von Heute auf Morgen ändern. „Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.“ Auch wenn man Fortschritte macht sollte man aufpassen, dass die schlechten Gewohnheiten nicht wieder auftauchen, wie es oft der Fall ist. Wie Michel sagt: „Meine Kondition und meinen Körpereinsatz habe ich vor allem von 50 Jahren an bis heute verbessert.“ Nur das tägliche Training und eine feste Entschlossenheit führen zum guten Sitz, denn wie gesagt, schlechte Gewohnheiten sind hartnäckig. Keine Angst, jeder kann Fortschritte machen, unabhängig von seinem Alter und seiner Reiterfahrung.

Video Länge: 
9 min
Schlüsselwörter
REF HAEF6, Entspannung des Reiters, Arme und Schultern lockern, den Kontakt zum Pferd verbessern, den Körpereinsatz des Reiters verbessern
Intermédiaire

Michel schlägt Ihnen hier eine Übung vor, die besonders geeignet ist, die Spannungen des Reiters abzubauen, vor allem in den Armen und Schultern. Wie wir wissen, haben Verspannungen im Oberkörper negative Auswirkungen auf das Pferdemaul und hindern das Pferd daran, die Hilfengebung zu verstehen. Michel schlägt eine einfache Lösung vor, mit der sich Reiter jedes Ausbildungsstandes schlechte Haltungen abgewöhnen und gute Bewegungsabläufe aneignen können. Diese Methode wird auch empfohlen, um den Reiter dazu zu bringen an seinem Platz zu bleiben, im mittigen Sitz, insbesondere in den Wendungen. Dank ihr zeigt das Pferd mehr Bewegungsfreiheit und Aufmerksamkeit. Es auf einem bestimmten Weg zu lenken wird somit in allen Gangarten ganz einfach.
Diese Übung entspricht der Karte K6 vom Trainingsprogramm 1

Michel zeigt uns diese Übung auf Cracky, einer grauen 11-jährigen Stute. Nachdem uns Michel die Vorzüge seiner Methode dargestellt hat, reitet er ein paar Durchgänge über einen leicht zu verwirklichenden Hindernisaufbau aus Bodenstangen und Markierungen. Zunächst können Sie die Bodenstangen weglassen und nur die obligatorischen Durchgänge mit Kegeln markieren. Üben Sie zuerst im Schritt, dann im Trab und, wenn alles gut geht, im Galopp. 

Wir empfehlen Ihnen, die Linienführung zu variieren, sobald Sie die Übung gut beherrschen. Sie können auch auf einem kleinen Parcours aus Cavalettis üben, wobei Sie natürlich vor allem auf die lockere Haltung des Oberkörpers achten sollten.

 

Video Länge: 
5 min
Schlüsselwörter
Kontrolle über das Pferd, Raumgriff, Kontrolle über den Galopp, Anreiten, Distanzen anpassen, Distanzen taxieren, Absprungpunkt, Absprung verbessern, Absprung, REF HAE79, REF HAECA7
Intermédiaire

Diese Fähigkeit, den Raumgriff des Galopps variieren zu können, ist ein wichtiger Faktor um ein Hindernis unter guten Bedingungen anzureiten. Wie wir wissen, verkürzt oder verlängert der Reiter im Turnier ständig die Galoppsprünge: und zwar um sich dem Profil des Hindernisses oder den Distanzen zwischen zwei Hindernissen auf einer geraden oder gebogenen Linie anzupassen, oder um bei einer Zeitspringprüfung Zeit zu gewinnen. Je besser der Reiter diese Technik beherrscht, desto seltener erliegt er den Herausforderungen des Parcours, desto bewusster und vorausschauender handelt er und ist auf die sich ihm stellenden Schwierigkeiten vorbereitet.

Die verschiedenen Raumgriffoptionen zu beherrschen ist einfach eine Notwendigkeit, sowohl für den jungen Reiter als auch für den erfahrenen Reiter, der ständig auf die Durchlässigkeit seines Pferdes achten muss.

Diese Übung entspricht der Karte
KG7 vom Trainingsprogramm 1

Natürlich sollte der Reiter das Training auf dem Reitplatz beginnen. Michel zeigt uns heute eine einfach zu verwirklichende Übung, in der der Reiter sich an präzisen Orientierungspunkte ausrichten kann.

In dieser Unterrichtsstunde lässt Michel Charlotte mit Rasbury trainieren

In der Übung geht es darum, die Anzahl der Galoppsprünge zwischen den beiden Flexy Jump auf der Linie zu variieren, indem man den Raumgriff verkürzt oder verlängert. Natürlich hängt der Erfolg der Übung davon ab, dass der Reiter eine positive mentale Einstellung hat und seine Bewegungen mit denen seines Pferdes im Einklang sind. Unterstützt von Michels Ratschlägen schließt Charlotte diese Übung erfolgreich ab.

 

Video Länge: 
7 min 50